"Queen of Beach Sprint hört sich gut an!"
Magdalena reiste als Gesamtführende zur vierten und letzten Station der Filippi Lido Trophy und mit dem Gesamtsieg wieder heim.
Magdalena Lobnig setzt das erste Ausrufezeichen in dieser Saison. Die Kärntnerin sichert sich den Gesamtsieg bei der prestigeträchtigen Filippi Lido Trophy in Italien. Beim Finale der vierteiligen Rennserie in Marina di Castagneto (ITA) belegte die 34-Jährige Rang zwei. Positiv verlief auch das Regatta-Debüt mit Fabian Gillhofer.
Finale. Alles oder Nichts. Und dann auch noch die besten Beach Sprinterinnen der Welt. Die Vorzeichen waren ganz nach dem Geschmack von Magdalena Lobnig, die in der Toskana mit viel gerechnet hätte, XXL-Wellen gehörten aber definitiv nicht dazu. Am ersten Tag waren die Wellen so hoch, dass den Athlet:innen empfohlen wurde, nur mit Helm aufs Wasser zu gehen. Sogar eine Absage der Final-Regatta stand im Raum.
„Die Bedingungen waren am ersten Tag wirklich extrem, die Wellen haben sich richtig aufgebaut. Es gab auch die eine oder andere Kenterung, aber die Rettungs-Crew war mit ihren Jetskis immer schnell zur Stelle und es gab zum Glück keine schweren Verletzungen“, so die Völkermarkterin, die als Gesamtführende nach Italien gereist war und mit dem Pokal und ihrem Anteil vom mit 20.000 Euro dotierten Preisgeld-Topf heimreiste.
Wieder schaffte es Lobnig bis ins Finale, wo sie sich der Britin Laura McKenzie knapp geschlagen geben musste. „Es ist ein bisschen ärgerlich, weil körperlich hat es richtig gut gepasst. Aber ich hatte zwei, drei kleine Fehler, die machen auf diesem Niveau den Unterschied. Der Titel ‚Queen of Beach Sprint’ hört sich richtig gut an – insgesamt war es ein richtig gutes Wochenende.“
Das mit Platz acht im Mixed-Zweier mit Partner Fabian Gillhofer abgerundet wurde. „Unter diesen Umständen war es sehr erfreulich, darauf lässt sich aufbauen. Wir werden das Projekt jedenfalls weiterverfolgen und schauen, wo es in den nächsten Wochen und Monaten hingeht.“ Nach dem Startschuss für das Zweier-Projekt gilt der Fokus in den nächsten Wochen dem Einer, Flachwasser-Comeback inklusive.
Ende Juni startet die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin bei der Henley Royal Regatta, dem Wimbledon des Ruderns. „Endlich!“, lacht Lobnig, die aufgrund ihrer zahllosen Erfolge bereits mehrmals eingeladen, aber aufgrund von Verletzungen oder Krankheit immer verhindert war. „Henley hat dieses ganz besondere Flair, ich freue mich darauf, dass es heuer klappt, weil es schon wirklich lange auf meiner Bucket-List steht. Das wird definitiv ein Highlight in dieser Saison.“
Die weiteren Höhepunkte stehen mit der Europameisterschaft in La Linea de la Concepcion (ESP) im September und mit den Beach Sprint Finals in Qingdao (CHN) im Oktober auf dem Programm.

