Feinschliff in Alicante

08. Oktober 2026

Magdalena hat in der WM-Vorbereitung einmal mehr nichts dem Zufall überlassen. Ein Fokus lag in Alicante auf der Wende, wo viel Zeit drin ist.

Alicante. Home of Coastal Rowing. Zumindest für die Athlet:innen des Österreichischen Ruderverbands, wenn es darum geht, mit Wind UND Welle zu trainieren. Also auch wieder vor den World Rowing Beach Sprint Finals in Qingdao (18. bis 21. Oktober 2026).

Magdalena Lobnig reiste nach der mit Gold (Coastal) und Silber (Beach Sprint) sehr erfolgreichen Europameisterschaft mit einem kurzen Zwischenstopp über Völkermarkt nach Spanien, um sich dort den Feinschliff für China und also das große Saison-Highlight zu holen.

„Das Training war sehr, sehr gut, es hat wirklich alles gepasst“, so die 36-Jährige, die neben der Komponente Ausdauer („In China wartet ein Mammutprogramm!“) auch an den Wenden gearbeitet hat. Zuvor stand Video-Analyse auf dem Programm. „Ich habe mir ganz genau angeschaut, wie die Spezialist:innen das machen, wie sie an der Boje Zeit rausholen.“

Geschaut, getan, gelungen. Deshalb ist die Olympiamedaillengewinnerin auch für die Weltmeisterschaft zuversichtlich: „Ich denke, da sind ein bis zwei Sekunden drin. Hoffentlich gelingt es mir auch in Qingdao, was natürlich auch vom Wellengang abhängig ist. Aber in Alicante war es auch sehr wellig, das sollte also passen.“

Fazit: „Es war insgesamt ein richtig cooles Trainingslager, wir haben ein cooles Team – jetzt freue ich mich auf alles, was kommt!“