EM-Start geglückt: Lobnig im Viertelfinale
Nach einem guten Start im Time Trial lässt Magdalena im ersten K.o.-Duell in La Linea erstmals bei dieser EM ihre Klasse aufblitzen. Am Donnerstag geht's um die Medaillen.
Starschuss für die Beach Sprint-Europameisterschaften im spanischen La Linea de la Concepcion. Magdalena Lobnig führt das EM-Aufgebot von Rowing Austria als Titelverteidigerin an, gehört in der neuen Olympia-Disziplin seit zwei Jahren zur absoluten Weltspitze und hat im Vorfeld der EM eine Medaille als Ziel ausgegeben.
Und genauso legte die Kärntnerin am Mittwoch los. Im Zeitfahren ruderte Lobnig auf den geteilten fünften Platz. Ihre Zeit: 2:50,17 Minuten. Damit blieb die 35-Jährige vier Sekunden hinter der Bestzeit von Lokalmatadorin Esther Briz Zamorano. Die Britin Laura McKenzie, versilberte Finalgegnerin im Vorjahr, war drei Hundertstel schneller als das ÖRV-Aushängeschild.
Bereits am Nachmittag ging es mit dem ersten K.o.-Duell weiter, Gegnerin war die Griechin Zoi Fitsiou, die mit der Österreicherin allerdings nicht mithalten konnte. Lobnigs Vorsprung betrug fast 13 Sekunden. „Es war ein solider Start in die EM, darauf können wir am Finaltag aufbauen“, so die Olympia-Medaillengewinnerin von Tokio 2021, die in der Runde der letzten 16 die zweitschnellste Zeit fuhr. Nur die Litauerin Raminta Morkunaite war schneller.
Bereits am Donnerstag geht es um die Medaillen. Gegnerin im Viertelfinale ist um 11:50 Uhr die starke Niederländerin Isabel van Opzeeland. Danach gibt es keine Verschnaufpause: die beiden Semifinals, das Bronze-Duell und das Finale werden innerhalb von 22 Minuten gerudert. Um 12:21 Uhr steht fest, aus welchem Land die neue Europameisterin kommt. „Am Donnerstag zählt’s, da darf man sich keine Fehler erlauben. Körperlich bin ich gut drauf, das möchte ich abrufen und möglichst weit kommen.“

